„Strategische Transformation bei BAUER“

Warum die BAUER Gruppe ihre Supply Chain neu denkt

Die BAUER Gruppe, ein weltweit führender Anbieter im Spezialtiefbau und Hersteller hochkomplexer Maschinen, steht vor einer tiefgreifenden Transformation. Ziel ist es, die jahrzehntelange Rolle als technologischer Nischenweltmeister zu sichern – in einem Markt, der durch neue Wettbewerber, steigende Komplexität und globale Unsicherheiten geprägt ist.

 

Extreme Einsatzorte, extreme Anforderungen

Ob Permafrost in Alaska oder Salzböden am Toten Meer – BAUER-Maschinen arbeiten unter Bedingungen,
die höchste technische Präzision verlangen. In der Red Dog Mine in Alaska testete das Unternehmen
verschiedene Bodenverbesserungsverfahren, um die Auswirkungen eines möglichen Auftauens des
Permafrosts zu bewerten. Das erfolgreiche Verfahren, das Cutter-Soil-Mixing, wurde mit speziell
ausgerüsteten BG-Geräten umgesetzt – entwickelt und gebaut in Schrobenhausen.

Diese Projekte zeigen, wie einzigartig die Kombination aus Bau-Know-how und Maschinenbaukompetenz
bei BAUER ist.

Drei Segmente – ein integriertes Geschäftsmodell

Die Gruppe erwirtschaftet über 1,5 Milliarden Euro und gliedert sich in:

  • Bau: internationale Spezialtiefbauprojekte
  • Maschinen: Weltmarktführer für Spezialtiefbaumaschinen
  • Resources: Dienstleistungen in Bohrtechnik, Umwelttechnik, Wasser und Bergbau

Das Zusammenspiel dieser Bereiche ermöglicht es, Erfahrungen aus Bauprojekten direkt in die
Maschinenentwicklung einfließen zu lassen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Tradition des Wandels

Seit der Gründung 1790 hat BAUER immer wieder neue Märkte erschlossen. Von der Kupferschmiede über
Brunnenbau bis hin zur Erfindung des Verpressankers und der Entwicklung der BG-Serie – das
Unternehmen hat sich kontinuierlich neu erfunden.

Ein wichtiger Schritt war die Entscheidung, Maschinen nicht